Papier, Duschgel, Lebensmittel? … Chemie – mehr als alltäglich!

 

Am Mittwoch, den 29. April 2017, war es soweit: Zum ersten Mal experimentierte die Chemie AG in den Räumlichkeiten der Märkischen Schule. Die AG will die Rolle der Chemie im Alltag lebendig und (be)greifbar machen. Der erste Projekttag zum Thema Papier richtete sich an die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe fünf. In kleinen Forscherteams ermittelten sie die Eigen-schaften unterschiedlicher Papiersorten, lernten den Recycling-Prozess kennen und stellten selber Recycling-Papier her.

 
Anmeldungen für weitere Projekte (Jg. 5-9) sind noch möglich!

 

Lena (Klasse 5) berichtet: „Zur Papierherstellung benötigten wir alte Zeitungen und viel Wasser. Außerdem haben wir unter Aufsicht Experimente durchgeführt. Einige Experimente hatten sogar mit Feuer zu tun. Zum einen haben wir die Brennbarkeit von verschiedenen Papiersorten wie z.B. Zeitungspapier, Karton und Serviettenpapier untersucht. Zum anderen haben wir die verschiedenen Papier- und Pappesorten ins Wasser getaucht und ihre Saugfähigkeit untersucht. Im Anschluss haben wir unsere Testversuche und Ergebnisse in unser Laborheft geschrieben, welches unsere Lehrerin Frau Joost vorher ausgeteilt hatte. Das selbst hergestellte Papier durften wir bemalen und für uns oder zum Verschenken mit nach Hause nehmen.

Mir hat das Experimentieren am meisten Spaß gemacht, weil wir da unter Aufsicht beobachten durften, welches Papier am schnellsten verbrennt oder im Wasser untergeht.“

Fünf spannende Projekte sind geplant

Das Angebot richtet sich, je nach Projekttag, an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis neun (Sekundarstufe I). Frau Joost bietet fünf voneinander unabhängige Workshop-Projekte an. Daher ist es möglich, auch an nur einem oder mehreren Projekten teilzunehmen.

Für jedes Projekt ist eine separate Anmeldung nötig. Die Termine und Anmeldemöglichkeiten hierfür hängen jeweils zeitnah am Schwarzen Brett aus. An allen Tagen steht das selbstständige Arbeiten und eigene Experimentieren der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund.