Weil wir auch Begabungen fördern, wurden die Herbstferien zu LernFerien – das führte zu Begeisterung bei den teilnehmenden Schüler*innen!

Filda beschäftigte sich mit der künstlichen Intelligenz.

Die “LernFerien NRW – Begabungen fördern” sind ein innovatives Angebot zur individuellen Förderung von Schüler*innen in NRW. Während eines fünftägigen Aufenthaltes werden sie intensiv durch qualifizierte Fachkräfte betreut und bekommen ein vielseitiges und spannendes Programm aus Wissenschaft, Kultur und Politik geboten.

Das Angebot richten sich an leistungsstarke und zielstrebige Schüler*innen, die Interesse an gesellschaftlichen Fragestellungen haben und sich in der Schule und in der Freizeit engagieren. Voraussetzungen sind Neugier und Spaß, sich mit neuen Themen und interessanten Gesprächspartnern auseinanderzusetzen, und im Team mit Gleichgesinnten aus ganz NRW zu diskutieren, kreativ und journalistisch zu arbeiten und Projekte umzusetzen.

Und genau das haben drei unserer Schüler*innen in den Herbstferien gemacht und berichten nachfolgend begeistert…

Annika aus Klasse 8:

In den Ferien fahren viele Schüler in den Urlaub, aber nur wenige würden auf die Idee kommen, in ein Lern-Camp zufahren. Ich war auch zuerst misstrauisch, wurde dann aber sehr positiv überrascht.

Bei den Lernferien NRW lebte ich 5 Tage in einer Jugendherberge in Bielefeld mit 17 anderen Schüler*innen in meinem Alter. Ich hatte mich für das Thema “Schöne Digitale Welt?” entschieden – und es hat echt sehr viel Spaß gemacht.

Am ersten Tag haben wir viele Kennlernspiele gespielt und Experimente gemacht, um uns dann in 2-4er Zimmer aufzuteilen. In den darauffolgenden Ta-gen haben wir zu den Unterthemen ,,Hate Speech”, ,,Digitale Identitäten”, ,,Social Bots” und ,,Fake News” gearbeitet. Einen Vormittag waren wir in einem Museum über Computer und Roboter. Highlights waren das Treffen mit Dr. Ole Pütz, der sich sehr gut mit Bots im Internet auskannte und das Zoom-Meeting mit Journalistinnen, mit denen wir uns über Fake News und ihre Arbeit unterhalten haben. Am Ende der Woche haben wir in Gruppen Padlets zu allen Themen erarbeitet

Es war eine echt super tolle Zeit, in der man viele neue Freunde aus ganz NRW gefunden hat. Mir hat persönlich die Balance aus ,,Arbeit” und Freizeit gefallen, denn man hat maximal 2 Stunden am Stück gelernt. Außerdem waren die Betreuer auch richtig nett.

Ich würde die Lernferien weiterempfehlen, weil es Spaß macht und man viel dazu lernt.

Denis aus Klasse 9:

Vom 18.10.2021 bis zum 22.10.2021 habe ich an dem Programm Lernferien NRW -Begabung fördern in Bielefeld zum Thema Vielfalt teilgenommen.

Zuerst möchte ich sagen, dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat und ich es mit gutem Gewissen jedem empfehlen kann. Es war keine Sekunde langweilig und man konnte teilweise auch selber entschieden, was man machen wollte.

Ich habe Bielefeld jeden einzelnen Tag besser kennengelernt, da man auch viel draußen war. Ich habe zum Bespiel das Bielefelder Stadttheater besucht oder eine Fotosafari durch die ganze Stadt gemacht.

Bei den Vorlesungen wurde es auch immer interessant. Wir haben an einem Tag Besuch von zwei Personen bekommen, die uns ihre Lebensgeschichten erzählten, an einem anderen Tag waren wir in Bethel, wo wir verstanden, wie die Menschen mit Beeinträchtigungen dort leben und warum Bethel so wichtig ist für die Menschen, die dort leben.

Wir sind auch viel selber kreativ geworden, als wir zum Beispiel Collagen angefertigt haben, die uns selber repräsentierten. 

Alles im allem bin ich froh, dass ich an den Lernferien teilnehmen durfte und würde es sofort nochmal machen. Wer also in den Herbst oder Osterferien nichts geplant hat, sollte auf jeden Fall an diesem Programm teilnehmen!

 

Filda aus der Einführungsphase:

Ich habe in den Herbstferien an einem Lernferiencamp teilgenommen, in dem wir uns explizit mit der „künstlichen Intelligenz“ befasst haben. Ich habe in diesem Camp sehr viel Wissen in diesem Themenbereich aus verschiedenen Bereichen erlangt, welche alle in Zusammenhang mit der künstlichen Intelligenz stehen. Dies erfolgte zum Teil durch Experten wie beispielsweise dem Neurobiologen Christian Klaes, der uns durch abwechslungsreiche und sehr interessante Vorlesungen Wissen vermittelt hat. Nicht nur in der Theorie habe ich viel über die künstliche Intelligenz lernen können, sondern ich hatte auch die Möglichkeit, praktische Dinge wie das Programmieren einer künstlichen Intelligenz auszuführen. Zu-dem haben wir an einem Tag einen Ausflug in das Heinz Nixdorf Museum gemacht und dort eine Dauerausstellung zum Thema „Mensch, Roboter!- Leben mit Künstlicher Intelligenz und Robotik“ besucht und an einem Workshop teilgenommen.

Der Fokus dieses Lerncamps lag nicht nur darauf zu lernen, sondern wir haben durch viele verschiedene Aktivitäten wie beispielsweise an einem Filmabend die Möglichkeit gehabt, innerhalb der Gruppe zu einer harmonischen Gemeinschaft heranzuwachsen.

Besonders hat mir gefallen, einen direkten und starken Einblick in das Themenfeld der KI zu bekommen, da ich es als keine Selbstverständlichkeit ansehe, in einem außerschulischen Themenbereich so viel Bildung und Wissen zu erhalten.

Nicht nur durch das von mir erlangte Wissen, sondern auch durch die Bekanntschaften, die ich dort machen durfte, hat sich dieses Lerncamp in vollsten Zügen für mich gelohnt.

Ich nehme aus den Lernferien mit, dass die künstliche Intelligenz eine sehr große und vor allem auch wichtige Rolle in unserer Gesellschaft spielt, auch wenn wir uns über dies nicht ganz im Klaren sind und uns daher mehr mit ihr befassen sollten.

Durch das Projekt habe ich eine ganz andere Auffassung zu der künstlichen Intelligenz bekommen und betrachte das Thema aus einer ganz anderen Perspektive, aus der ich den Drang verspüre, meine Mitmenschen über diesen aktuell sehr wichtigen Themenbereich aufzuklären.

Es ist wichtig noch zu erwähnen, dass die LernFerienNRW verschiedenste Themenbereiche anbieten, bei denen ich mir sicher bin, dass für jeden etwas dabei ist! Ich würde jedem die Lernferien weiterempfehlen, weil ich es als eine Bereicherung ansehe und auch als eine Möglichkeit nach der langen Zeit der Isolation, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen.